Geförderte Projekte

Kenbo – Brückenbauer zwischen den Kulturen

Freuen sich über die Vernissage zur Kenbo-Ausstellung im Museum Altomünster (v. l.): Bürgermeister Michael Reiter, Vorsitzende des Museums- und Heimatvereins Altomünster e. V. Susanne Allers, der Künstler Kenbo und Josef Steinhardt von der Sparkasse Dachau. Foto: rdsFreuen sich über die Vernissage zur Kenbo-Ausstellung im Museum Altomünster (v. l.): Bürgermeister Michael Reiter, Vorsitzende des Museums- und Heimatvereins Altomünster e. V. Susanne Allers, der Künstler Kenbo und Josef Steinhardt von der Sparkasse Dachau. Foto: rds

Projektstart: 13.04.2025
Projektinitiator: Museums- und Heimatvereins Altomünster e.V.

Die Vorsitzende des Museums- und Heimatvereins Altomünster e.V., Susanne Allers, und ihr Team konnten für die Ausstellung „Es ist nur ein Traum“ im Museum Altomünster den chinesischen Künstler Liang Gouijan, in Deutschland bekannt unter seinem Künstlernamen Kenbo, gewinnen. Die Ausstellung war vom 13. April bis 27. Juli 2025 zu sehen. Kenbo gab auch einen Kalligrafie-Workshop.

Stolz über die Ausstellung des international bekannten Künstlers im Landkreis zeigte sich Schirmherr Landrat Stefan Löwl bei der Vernissage. „Kenbo ist nicht nur Maler“, betonte Kuratorin Allers, „er verbindet Malerei mit Konzeptkunst, Medienkunst und Installation zu einem Gesamtkunstwerk. Außerdem führt er westliche mit chinesischer Kunst sowie Tradition mit Moderne zusammen.“

Die 2021 verstorbene Opernsängerin Sigune von Osten inspirierte Kenbo durch die Natur um ihren Trombacher Hof bei Bad Kreuznach sowie ihrem Gesang und Spiel auf einer chinesischen Zither. So fand er Zugang zur chinesischen Dao-Lehre „zurück zur Natur“. Kenbo sagte: „Konfuzius lehrt uns, dass der Mensch nur ein Teil der Natur ist und unser Herz alles in der Welt mit Ehrfurcht sehen sollte.“ Wichtig ist Kenbo dabei die chinesische 5-Elemente-Lehre von Holz, Feuer, Metall, Wasser und Erde.

Kuratorin Allers dankte Altomünsters Bürgermeister Michael Reiter, Beiratsvorsitzender der Bürgerstiftung, für 2.000 Euro zur Ausstellung und Workshop, sowie der Mitarbeiterstiftung der Sparkasse Dachau für 500 Euro. 

Text: rds

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