Geförderte Projekte
Pasenbacher Bürgersinn ermöglicht neue Leichenhalle
Dekan Peter Dietz segnete am 26. Januar 2025 die neue Pasenbacher Leichenhalle, die dank des enormen Bürgersinns und unter anderem mit der Hilfe der Bürgerstiftung Vierkirchen entstanden war. Links neben dem Geistlichen, am Mikrofon: Siegfried Nefzger. Foto: Brigitte Weber
| Projektstart: | 26.01.2025 |
„Ein bemerkenswertes Gebäude nach einem bemerkenswerten Arbeitseinsatz“ nannte Dekan Peter Dietz bei der Einweihungsfeier am 26. Januar 2025 das neue Pasenbacher Leichenhaus. Vom Rohbau hatten wir 2024 im Stiftungsmagazin bereits berichtet. Warum greifen wir das Thema noch einmal auf? Es zeugt vom enormen Bürgersinn der Pasenbacher. Die Baukosten von 82.744,04 Euro brachten die Spender alleine auf, darunter auch 5.000 Euro von der Bürgerstiftung Vierkirchen, deren Vorsitz Bürgermeister Harald Dirlenbach hat. Denn weder das Ordinariat noch die politische Gemeinde sahen sich im Stande, den Neubau für das wegen Baufälligkeit 2024 abgerissene alte Leichenhaus zu finanzieren.
Eigentlich hätte der Bau mit Toilette, Umkleideraum für die Bestatter und Aufbahrungsraum 180.000 Euro gekostet. Doch die enorme Eigenleistung der „Pasenbacher Rentnerband“, wie Organisator und zweiter Bürgermeister Siegfried Nefzger die 60 freiwilligen Bauhelfer nannte, sowie von den ortsansässigen Firmen zum Einkaufspreis verrechnete oder gestiftete Materialien brachten das Kunststück fertig. Den Kanal- und Wasseranschluss spendierte die Gemeinde Vierkirchen.
Die Kirchenstiftung sagte den 60 Helfern und Siegfried Nefzger, die alle großen Bürgersinn bewiesen hatten, mit einem Essen am 18. Juli „Danke“. So ist die neue Pasenbacher Leichenhalle ein Musterbeispiel, was sowohl Bürgersinn als auch die Hilfe über Bürgerstiftungen alles schaffen.
Text: rds